Was ist eigentlich ein…

Willy-Willy?

Wirbelstürme heißen in Australien Zyklon bzw. Willy-Willy, im Atlantik Hurrikan und im Pazifik Taifun. Gemeint sind stets die spiralförmigen Tiefdruckgebiete, die sich speziell in den Tropen zu Wirbelstürmen auswachsen können.
Orkan:
Übersteigt die Windgeschwindigkeit die Stärke von 118 km/h, entsteht der tropische Orkan, der je nach Gegend Hurrikan, Taifun, Willy-Willy, Mauritiusorkan, Baguio (Philippinen), Kapverdischer Orkan oder Cordonazo (vor der Westküste Mexikos) heißt. Tropische Wirbelstürme entstehen über warmen Meeren mit einer Wassertemperatur von mindestens 26°C. (Quelle: Harenberg, Kalender Allgemeinbildung 2011)

Graffito

Graffiti, Einzahl Graffito, steht als Sammelbegriff für thematisch und gestalterisch unterschiedliche sichtbare Elemente, zum Beispiel Bilder, Schriftzüge oder sonstige Zeichen, die von Personen mittels verschiedener Techniken auf Oberflächen oder durch Veränderung dieser im privaten und öffentlichen Raum erstellt wurden. Die Graffiti entstehen zumeist anonym und ohne entsprechende Genehmigungen. (Quelle: Wikipedia)

Wissenswertes zum..

H Ü H N E R A U G E

Silbentrennung:
– Hüh·ner·au·ge, Plural: Hüh·ner·au·gen
Bedeutungen:
– Auge eines Huhns
– schmerzhafte Schwiele, Hautverdickung am Fuß
Herkunft:
– Zusammensetzung aus Huhn und Auge
– benannt nach der optischen Ähnlichkeit mit einem Hühnerauge
Synonyme:
– Clavus/Klavus, Krähenauge, Leichdorn; (regional) Adlerauge
Oberbegriffe:
– Auge
– Hornschwiele, Dermatologie, Medizin
Beispiele:
– Zu enge Schuhe können zu Hühneraugen führen.
– „So sind die Menschen. Die einen gehen zugrunde an einem Hühnerauge.
– Die anderen kann man mit Keulen nicht totschlagen.
– Und die meisten sterben, weil sie nicht leben wollen.“
Redewendungen:
– jemandem auf die Hühneraugen treten
Abgeleitete Begriffe:
– Hühneraugenpflaster
(Quelle: Wiktionary)

Was ist eigentlich…

Zinnober?

Zinnober ist das wichtigste Quecksilbererz. Es ist ein oft rotes bis braunrotes Mineral, das sich aus niedrigthermalen Lösungen bildet und oft an Vulkanismus gebunden ist. Wichtige Vorkommen finden sich bei Almadén (Spanien), Idrija (Slowenien), Monte Amiata (Italien), in Mexiko, Kalifornien und Usbekistan.
Nutzung: Zinnober wurde schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gewonnen und als Pigmentfarbe verwendet. In der Antike diente er zum Bemalen von Götterstatuen und Terrakotten sowie als Schminke, zur Gewinnung von Quecksilber (bei Theophrast erwähnt), für Spiegel und zur Herstellung von Tinten. Für die römische Zeit ist der Zinnoberbergbau im Gebiet von Almadén nachgewiesen. Auch in altamerikanischen Kulturen wurde Zinnober abgebaut. Zinnober aus Spanien war die wichtigste Rotfarbe der Malerei und der Kosmetik des Frühmittelalters. (Quelle: Harenberg-Kalender Algemeinbildung 2011)

I-Dötzchen

Die wohlwollende Bezeichnung I-Dötzchen stammt ursprünglich aus dem Rheinland, ein kleines Kind wird im rheinischen Dialekt als Dotz oder Dötzken (Dötzchen) bezeichnet. Die Erstklässler werden I-Dötzchen genannt, da früher bei der Vermittlung der deutschen Schreibschrift in der Schule zumeist der Buchstabe „I“ als erster gelehrt wurde. Die Bezeichnung I-Dötzchen hat sich zwischenzeitlich über die Grenzen des rheinischen Dialekts ausgebreitet.

Das Wort „Dotz“ bezeichnet einen Punkt, also „i-Dotz“ den i-Punkt: besonders klein. Wir finden diese Bezeichnung auch im englischen „Dot“. Kinder spielen mit „Dötzken“, also kleinen Murmeln (=wie Punkten).

Es hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts auf Kosten anderer Wörter immer weiter ausgebreitet: I-Köttel verschwindet, I-Mimmschen ebenfalls. Selbst das I-Männchen oder I-Männeken taucht im Rheinland nur noch relativ selten auf. Auf einer neuen Sprachkarte des Amtes für rheinische Landeskunde des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) lässt sich die letzte Phase dieser Entwicklung nachvollziehen. (Quelle: wikipedia)